Domus Licht – Pioniergeist und Innovationswille Teil 1: Material Lunopal

Mit dem Leitspruch „Licht aus Leidenschaft seit 1966“ wählte die Bad Mündner Leuchtenmanufaktur Domus Licht einen simplen wie einprägsamen Slogan, der mehr sein will als eine verkaufsfördernde Floskel. Ausdrucksstarkes Design unter höchstem Qualitätsanspruch und all das ‚made in Germany’! Dieses Versprechen verkörpern die formschönen Leuchten für Wohn-, Gewerberäume und Garten von Domus. Henning Borm steht am Anfang des Großunternehmens, ein Experte für Licht und Leuchten, der 1966 seinem Pioniergeist freien Lauf lässt und die Entwicklung der Marke Domus anschiebt. Charakteristisch für diese Herstellerfirma ist die Wertschätzung gegenüber den eingesetzten Rohstoffen. Ganz gleich ob es sich um Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft oder feinste Textilien handelt, Domus gibt sich in dieser Hinsicht äußerst selbstbestimmt und geht sogar soweit neue Materialien zu erfinden. Dieser erste Teil über Hersteller Domus ist den Leuchten gewidmet, deren Materialien einen besonders hohen Innovationsgrad aufweisen.

Pionierarbeit, Leidenschaft und Innovationswille – das sind die Schlagworte, aus denen sich der rote Faden spinnt, der bis heute die Unternehmensgeschichte der Domus GmbH durchzieht. Mut zu neuen Herangehensweisen bewies man mit der hauseigenen Erfindung der Werkstoffe Lunopal und Lunolit im Jahr 1988. Dieser Neuentwicklung ging der Wunsch voraus einen Stoff zu schaffen, dessen Anmutung dem zarten, semi-transparenten Material Papier gleichkommt. Bei dem Ergebnis Lunopal handelt es sich um einen erdölbasierten Werkstoff, der mit vielen Papierlagen beschichtet wird. Optisch wie haptisch imitiert es grobfaseriges Papier, ist stabil, abwischbar, somit leicht zu reinigen und langlebig. Aus der Sicht des Herstellers Domus demnach perfekt für den Bau von Lampenschirmen und bei Innenarchitekten beliebt für den Einsatz in Großprojekten wie Hotels und Krankenhäusern.

domus_logo

Ein Loblied auf die Kreativität und Innovationskraft der Leuchtenmanufaktur Domus ist die Leuchtenserie Fläks. Lunopal, Wollfilz, Metall und Holz bilden die Bausteine, aus denen eine Fläks zusammengesetzt wird. An der fertigen, für unsere Sehgewohnheiten unüblichen Leuchtenform, lässt sich erkennen, dass die drei Lagen Lunopal wie Papier gebogen und per Metallknopf an dem Holzstab befestigt werden. An eben diesem Knopf baumelt auch eine Schlaufe aus Filzstoff, über die Fläks mittels hölzernen Wandhaken aufgehängt werden kann. Der Produktname Fläks steht für ‚Flexibilität’ und spielt auf eine unsichtbare Besonderheit der Leuchte an. Denn in dem Eichenholzstab ist ein Magnet versteckt, der die Wandleuchte Fläks im Handumdrehen in eine Tischleuchte verwandeln lässt. Auf mitgeliefertem Metallfuß, sowie auf anderer beliebiger Metallfläche kann die Fläks als Tischleuchte Fuß fassen. Durch die drei Lagen halbtransparentem Lunopal dringt das Licht unterschiedlich stark hervor und taucht den Raum in ein zurückhaltend sinnliches Licht.

Domus_Stehleuchte_WAI-TING

 

Auch die Stehleuchte Domus Wai Ting ist ein anschauliches Beispiel, wie stimmungsvoll Lunopal gefiltertes Licht einen Raum erhellt. Ähnlich wie bei der Wand- und Tischleuchte Fläks haben wir es bei Wai Ting mit einem multifunktionalen Lichtobjekt zu tun. Auf einer Höhe von 178 cm bildet ein großzügiger Schirm aus Lunopal den Abschluss und wirft direktes Licht nach oben und unten in den Raum. Zwei Metallringe verbinden die drei Holzbeine zu einer Einheit und sind gleichzeitig Ablagemöglichkeit für Jacken, Hemden & Co. Angenehm und sanft durchdringen die Lichtstrahlen die milchweiße Lunopalschicht und hüllen den halbtransparenten Lampenschirm in zartes Gelb. Der perfekte Standort der Stehleuchte Domus Wai Ting ist demnach wohl der Flur, wo sie nicht nur die Garderobe, sondern auch das Flurlicht ersetzt.

Domus-Alfrede

Die Formensprache der Domus Designleuchten Fläks und Wai Ting bringt vor allem eines zum Ausdruck: Das eigenwillige Material Lunopal braucht ein ebenso eigenwilliges Design. Daher reiht sich auch die Stehleuchte Alfrede mit seinem attraktiven Lunopal-Schirm ein in die ausgefallenen Leuchtenserien der Marke Domus. Unaufgeregt lehnen die zwei Holzbeine an der Wand, am oberen Ende verbunden durch einen Bogen aus Lunopal sowie mittig durch eine Schublade. Sowohl in als auch auf dem Schubfach kann abgelegt werden, was in einem Flur oder Hauseingang so alles abgelegt werden muss. Auf Schlüssel, Briefe und Ähnliches scheint das Licht der Stehleuchte Alfrede herab und lässt auch Wand und Decke aufhellen. Indirektes Licht fällt durch den Opak ähnlichen Lampenschirm aus Lunopal und lässt das Material effektvoll aufleuchten. Mit seinen drei Funktionen ist die Stehleuchte Alfrede ein treuer und vor allem charismatisch leuchtender Empfänger im Eingangsbereich. Inzwischen liegt die Entwicklung des Stoffes Lunopal fast dreißig Jahre zurück. Doch dem Hersteller Domus gelingt es immer wieder frische, zeitgemäße Körper zu kreieren, die dieses Material eindrucksvoll zur Schau tragen.

Alle Leuchten von DOMUS LICHT  bei DesignOrt: https://www.designort.com/hersteller/domus-licht/

Text von Antonia Okoli.

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